Das Essen steht ganz oben auf der Liste der Dinge, die man vielleicht vermisst, wenn man von zu Hause weg ist. Aber das Essen kann zu den besten Seiten des Lebens in Großbritannien gehören. Wir haben unsere Top-Tipps zum Einkaufen, Kochen und Essen gehen während des Studiums in Großbritannien zusammengestellt.

1. Lebensmittelmärkte erkunden

In den letzten Jahren ist die Zahl der Lebensmittelmärkte in Großbritannien enorm gewachsen. Von Bauernmärkten, auf denen lokale, frische Produkte verkauft werden, bis hin zu trendigen Lebensmittelmärkten, auf denen man essen, sich austauschen und eine Reihe von Spezialitäten probieren kann, ist für jeden etwas dabei!

Der Kauf von frischem Obst aus dem Supermarkt wie z. B. Avocados und Erdbeeren, kann sehr teuer sein. Wenn Sie Ihren lokalen Obst- und Gemüsemarkt aufsuchen, können Sie diese oft günstiger bekommen. Lebensmittelmärkte sind eine gute Wahl, egal in welcher Stadt Sie sich befinden, da die Lebensmittel schnell verfügbar, kostengünstig und zumeist verhältnismäßig frisch sind. Sie sind zudem ein guter Kompromiss, wenn Sie sich mit Ihren Freunden nicht einigen können, was Sie essen möchten. Sei es chinesisches, japanisches, karibisches oder südamerikanisches Essen – Sie finden oft alle am selben Ort!

Hier finden Sie einige der besten Lebensmittelmärkte

2. Clever einkaufen

In den meisten Städten und Ortschaften finden Sie eine Auswahl an Supermärkten. Es gibt große Supermärkte, in denen Sie fast alle Lebensmittel kaufen können. Auch zu später Stunde können Sie noch Lebensmittel einkaufen, da es von den meisten großen Supermärkten eine kleinere Version gibt, die bis 23 Uhr geöffnet ist. Es ist jedoch wichtig, taktisch klug einzukaufen. Kleinere „lokale“ Geschäfte sind oft viel teurer und suboptimal für ein Studentenbudget! Beherzigen Sie unseren Rat, und planen Sie schon am Vortag, damit Sie nicht in letzter Minute einkaufen müssen. Wir empfehlen Supermärkte wie Morrisons, Lidl und Aldi als die Top drei der studentenfreundlichsten Supermärkte. Ein Wocheneinkauf kostet dort nicht mehr als 15 bis 20 GBP (je nachdem, wie anspruchsvoll Sie sind).

3. Nutzen Sie Sonderangebote

Haushalten und Sparen ist während des Studiums auf jeden Fall wichtig. Vielleicht möchten Sie manchmal auch mit Freunden etwas unternehmen. Eine gute Möglichkeit dafür ist, mit ihnen zum Essen oder auf einen Drink auszugehen. Damit dies günstiger und erschwinglicher wird, ist eine Anmeldung bei den UNiDAYS <link> unverzichtbar! Hier finden Sie Ermäßigungen für viele große Restaurantketten und Lebensmittelgeschäfte! Wir empfehlen außerdem, unter der Woche essen oder etwas trinken zu gehen. Wenn Sie wirklich frequentierte Zeiten wie Wochenenden meidet, profitieren Sie gelegentlich von speziellen 2-für-1-Angeboten und einmaligen Aktionen.

Wenn Sie Alkohol trinken, können die Happy Hours ebenfalls einen großen Unterschied ausmachen. Die Getränke werden dann oft zum halben Preis angeboten und die Essenspreise stark reduziert. Happy Hours sind oft relativ früh (z. B. 17:00 – 20:00 Uhr). Überprüfen Sie die Zeiten in Ihren lokalen Bars und Restaurants, bevor Sie losfahren, damit Sie unangenehme Überraschungen vermeiden!

4. Essen zum Mitnehmen

Die Lieferung von Essen zum Mitnehmen kann eine großartige Möglichkeit sein, sich mit seinen Mitbewohnern zusammenzutun und in den eigenen vier Wänden zu entspannen. Es gibt viele Ermäßigungen (besonders zu Semesterbeginn), und es ist billiger, wenn man als Gruppe bestellt. In den letzten Jahren haben sich Restaurants, die früher nicht lieferten oder Speisen zum Mitnehmen anboten, mit Lieferdiensten wie Deliveroo, Just Eat, Hungry House, Uber Eats zusammengeschlossen. Diese sind alle mit einem Klick zu erreichen. So erhalten Studierende die besten Gerichte auf Abruf geliefert!

5. Selbst kochen 

Während des Studiums ist eine positive Einstellung zu Lebensmitteln und zum Kochen sehr wichtig. Sie können das Kochen auf verschiedene Weise interessant gestalten. Erstens, warum nicht mal etwas ausprobieren, was Sie noch nie gemacht haben? Social-Media-Plattformen und Kochbücher können Sie inspirieren und Sie in ein kulinarisches Genie verwandeln! Sie können Mahlzeiten kochen, die Spaß machen und alle Mitbewohner einbeziehen. Pfannkuchen und einfache Backwaren eignen sich gut dafür, sodass am Ende jeder etwas abbekommt! Aber Vorsicht: Abwasch in großen Mengen ist der schlimmste Albtraum eines jeden Studierenden. Um das Kochen wirklich zu genießen, schlagen wir vor, dass Sie und Ihre Freunde sich beim Abwasch abwechseln. Auf diese Weise fühlt es sich am Ende gar nicht so schlimm an! 

6. Lernen Sie Kochen von Kommilitonen oder Mitbewohnern

Das Schöne am Leben und Studieren mit Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur sind die erstaunlich verschiedenen Gerichte! Fragen Sie doch mal Ihre Mitbewohner nach ein paar Tipps! Zu lernen, ein paar schnelle und einfache Gerichte aus einer anderen Kultur zuzubereiten, bringt die nötige Abwechslung in Ihren Speiseplan, wenn ihre üblichen Gerichte anfangen langweilig zu werden. Jeden Tag selbst zu kochen, kann sehr eintönig sein. Warum also nicht mit neuen Rezepten etwas mehr Würze hineinbringen (im wahrsten Sinne des Wortes)?    

7. Gesund bleiben  

Es kann leicht passieren, dass man sich an der Universität nicht ausgewogen ernährt. Gesund zu bleiben kann eine gesellschaftliche und finanzielle Herausforderung sein. Neben dem bereits erwähnten Einkauf auf Obst- und Gemüsemärkten empfehlen wir Ihnen, sich selbst zu organisieren und Mahlzeiten zu planen, die Sie während der Woche zu sich nehmen werden. Die Woche zu planen, bedeutet nicht, dass Sie Ihre Mahlzeiten wie ein Uhrwerk zu essen brauchen. Achten Sie darauf, dass Sie sich abwechslungsreich ernähren, indem Sie für jeden Tag eine Reihe verschiedener Lebensmittel wählen. Scheuen Sie sich nicht, sich auch mal etwas Süßes zu gönnen. Im Wohnheim ist es schwierig, sich völlig gesund zu ernähren. Statt drastischer Diäten planen Sie jede Woche an einem Tag, beispielsweise am Freitag, eine weniger gesunde Mahlzeit ein – als wohlverdiente Belohnung für eine harte Arbeitswoche!

8. Von den Mensen profitieren

Wenn Sie das Glück haben, in einem Studentenwohnheim mit Mensa zu leben, müssen Sie sich nicht weiter sorgen! Diese bieten in der Regel von Montag bis Freitag Verpflegung inklusive Frühstück und Abendessen. Wenn Sie in einem solchen Wohnheim leben, nehmen Sie es nicht als selbstverständlich hin! Es macht das Leben viel einfacher, wenn Verpflegung nach Bedarf angeboten wird. Zudem können Sie und Ihre Mitbewohner gesellig gemeinsam essen und sich dabei besser kennenlernen. Das Frühstück steht möglicherweise relativ früh bereit – für Studierende etwa um 9 oder 10 Uhr. Es lohnt sich jedoch, pünktlich zu sein! Und nehmen Sie jede Mahlzeit in Anspruch: Es ist alles bezahlt, nutzen Sie es also voll und ganz aus!

Eating a traditional cooked breakfast in a university cafe ©

James Glossop / Guzelian

Cream tea in Devon ©

VisitBritain / Britain on View

Etikette beim Essen 

  • Wenn jemand in Großbritannien anbietet, für Sie zu kochen, wird es als höflich und freundlich angesehen, eine Kleinigkeit mitzubringen – zum Beispiel einen Kuchen oder ein paar Pralinen für den Gastgeber/die Gastgeberin. Sie brauchen nicht viel Geld auszugeben. Vor allem die Geste zählt.
  • Wenn Sie jemand in ein Restaurant einlädt, hat die Person vielleicht vor, für das Essen zu bezahlen. Aber es ist immer höflich anzubieten, selbst zu bezahlen – nur für den Fall!
  • Wenn Sie mit Freunden in einem Restaurant sind, beschließt man oft, die Rechnung gleichmäßig zu teilen, um komplizierte Berechnungen zu vermeiden. In manchen Restaurants können Sie separat bezahlen, aber nicht überall.
  • Wenn ein Restaurant keine „Servicegebühr“ (Service Charge) auf der Rechnung ausweist, wird normalerweise erwartet, dass Sie ein Trinkgeld zurücklassen – zwischen 10 und 15 Prozent der Gesamtsumme. Es gibt keine feste Regel dafür. Wenn man mit dem Service zufrieden ist und sich leisten kann, ein Trinkgeld zu geben, dann ist es üblich.
  • Wenn Sie in Großbritannien mit Freunden in ein Pub gehen, trinken Sie vielleicht „eine Runde“. Das bedeutet, dass jede Person in Ihrer Gruppe der Reihe nach Getränke für alle kauft. Wenn Sie an der Reihe sind, sagen die Leute vielleicht „du bist an der Reihe“ oder „das ist deine Runde“.
  • Wenn Sie nicht mitmachen möchten oder es sich nicht leisten können, sagen Sie es einfach. Sie können Ihre Getränke selbst kaufen. Niemand wird deswegen verärgert sein.

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